AG 2.1 INITIATIVEN ZUR FÖRDERUNG VON DEUTSCH IM INTERNATIONALEN KONTEXT
 
Bericht der Arbeitsgruppe
 
Deutschförderung funktioniert weltweit über mehrere zielgruppenspezifische Ansätze, die je nach regionalen/nationalen Bedingungen unterschiedlich relevant sind und unterschiedlich akzentuiert werden:
  • WERBUNG (für Deutsch) – die Öffentlichkeit inkl. Medien als Meinungsmacher und Eltern als personale Entscheider von Deutsch überzeugen
  • INFORMATION – strukturelle Entscheider auf lokaler und nationaler Ebene (Bildungsbehörden, Schulleitungen, Universitätsleitungen…) zu Deutsch beraten
  • KOOPERATION – die Zusammenarbeit mit und die Vernetzung von Deutschpartnern organisieren
  • MOTIVATION – Schüler/innen und Student/innen für Deutsch begeistern
  • QUALIFIKATION – Deutschlehrer/innen an Schulen und Universitäten aus- und fortbilden

In der AG sollen diese übergreifenden Ansätze anhand einiger konkreter Initiativen zur Förderung von Deutsch in verschiedenen Ländern exemplarisch vorgestellt und mit Blick auf ihre weitergehende Anwendbarkeit diskutiert werden:

  • WERBUNG (für Deutsch) – Werbekampagne (Werbeportal USA  „Just Add German”) + Wettbewerb („99 Gründe Deutsch zu lernen“)
  • INFORMATION – sprachpolitische Lobbyarbeit (Internationaler Deutschlehrerverband) +  Curricula-Beratung (Bsp. Zypern)
  • KOOPERATION – Schulverbund („Deutsch an 1000 Schulen“ / Indien) + PASCH (Bsp. Online-Schülerzeitung „PASCH-Global“)
  • MOTIVATION – DaF-Portale (Digitale Kinderuniversität / Russland) + Wettbewerbe (Internationale Deutscholympiade)
  • QUALIFIKATION – Deutschlehrertag/e (Bsp. Bosnien-Herzegowina) + weltweite Österreich-Tage

Die Fragestellung lautet dabei jeweils, in wie weit die Initiativen geeignet waren/sind, die genannte Zielgruppe zu erreichen; wo dabei ggf. Probleme auftraten und in welche Richtung sie weiter entwickelt bzw. umgestellt werden müssten, um damit (noch) besser umgehen zu können; schließlich der Aspekt der Situations-/Länderspezifik und damit der Übertragbarkeit der vorgestellten Massnahmen, aus dem sich die Anschlussfragestellungen nach ergänzenden Massnahmen und generell einer abgestimmten Zusammenarbeit der DaF-Beteiligten weltweit direkt ergeben. Ausgehend von der Besprechung der konkreten Initiativen sollten so Vorschläge für künftige Umsetzungen der grundlegenden Ansätze entstehen.

Leitung:
Christoph Veldhues / Goethe-Institut Washington (US), Leiter Spracharbeit Nordamerika,
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Mitarbeit:
Christiane Barchfeld / Goethe-Institut (DE)
Benjamin Hedžić/ Schule Sarajewo (BA)
Puneet Kaur / Goethe-Institut (IN)
Antroulla Papakyriakou / Universität Nikosia (CY)
Anne Pritchard-Smith / Universität Wien (AT)
Anne Renate Schönhagen / Goethe-Institut Moskau (RU)
Rainer Wicke / Deutsche Welle (DE)
Gertrude Zhao-Heissenberger / Bundesministerium für Bildung und Frauen (AT)

Letzte Aktualisierung: 06.06.2016