VERANSTALTER
 
Internationaler Deutschlehrerverband
 
Der IDV vertritt als Dachverband für national organisierte Deutschlehrerverbände etwa 250.000 DeutschlehrerInnen in 85 Ländern. Er informiert u.A. über die Verbandsarbeit, führt Veranstaltungen durch und verbindet durch das Diskussionsforum DeutschlehrerInnen auf allen Kontinenten. Als Forum der Deutschlehrerverbände versteht sich der IDV als Plattform für Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene. Dies kommt während der IDT 2017 zum Ausdruck, wenn sich die Tagungsteilnehmer nicht nur zum Gedankenaustausch, sondern u. a. zur Fort- und Weiterbildung sowie dem Networking an der Universität Freiburg i.Ü. treffen.
 
Universität Freiburg i.Ü.
 
Die Universität Freiburg i.Ü., gegründet 1889 auf Wurzeln, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, ist die einzige zweisprachige Universität der Schweiz und weltweit die einzige mit den Sprachen Deutsch und Französisch. Sie pflegt eine ausgesprochen internationale Tradition. Sie steht für Forschung und Lehre auf höchstem Niveau mit dem Anspruch, stets den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Wissenschaftliche Forschung, eng verbunden mit der akademischen Lehre, ist das Herzstück der Universität Freiburg. Mit einer Palette wissenschaftlicher Kompetenzzentren und Forschungsprojekten über das gesamte Disziplinenspektrum tragen ihre Forscherinnen und Forscher bei zur fortlaufenden Erweiterung des Wissenshorizonts und zur Lösung aktueller und künftiger Herausforderungen für die menschliche Gesellschaft.
 
Die Universität Freiburg bietet ein umfassendes Angebot an Studienfächern der Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Naturwissenschaften und der Theologie. Das Studium kann wahlweise in Deutsch, Französisch oder zweisprachig absolviert werden und zusätzliche international ausgerichtete Programme werden in englischer Sprache gelehrt. Rund 10'000 Studierende der Stufen Bachelor, Master und Doktorat profitieren von exzellenter Infrastruktur und zahlreichen Begleitangeboten. Grösster Wert wird in Freiburg auf den persönlichen Kontakt zwischen Studierenden und Lehrpersonen gelegt, um eine erstklassige wissenschaftliche Ausbildung zu garantieren und die individuelle Entwicklung zu begünstigen.
 
Institut für Mehrsprachigkeit
 
Das Institut für Mehrsprachigkeit der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg widmet sich der Forschung auf dem Gebiet der Mehrsprachigkeit in ihren sprachwissenschaftlichen, sozialen, politischen, wirtschaftlichen und pädagogischen Facetten. Forschungsschwerpunkte des Instituts sind insbesondere die Bereiche Schule und Unterricht, Migration, Arbeitswelt sowie Evaluierung von Sprachkompetenzen.
 
Das Institut für Mehrsprachigkeit führt zudem im Auftrag der schweizerischen Eidgenossenschaft das nationale wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit. Mit seinen (angewandten) Forschungsprojekten verfolgt das Kompetenzzentrum das Ziel, einen wissenschaftlich und empirisch gestützten Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen rund um die Mehrsprachigkeit zu leisten.
 
Studienbereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik

Die Universität Freiburg bietet am Studienbereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik der Philosophischen Fakultät neben der fachwissenschaftlichen Ausbildung zukünftiger Sekundarlehrer auf Bachelor-Stufe als einzige Schweizer Universität spezielle Studienprogramme im Fach Deutsch als Fremd- und Deutsch als Zweitsprache auf Bachelor- und Masterebene an. Am Studienbereich werden Doktorate betreut und anwendungsbezogene sowie grundlagenorientierte Forschung betrieben. Neben Deutsch als Fremdsprache umfasst das Angebot des Studienbereichs auch einen Master in Französisch als Fremdsprache, einen Master in Mehrsprachigkeitsforschung (u.a. mit Spezialisierungsoption in Rätoromanisch) und einen Master in Fremdsprachendidaktik. Allen Programmen des Bereichs gemeinsam ist die Auffassung, dass Sprachkompetenzen in „Muttersprachen“ und in Zweit- und Fremdsprachen nur in einer übergreifenden, auf einem holistischen Mehrsprachigkeitsmodell basierenden Sichtweise erforscht, verstanden und entwickelt werden können.
 
Sprachenzentrum

Das Sprachenzentrum der Universität Freiburg i.Ü. hat den Auftrag, einen professionellen Fremdsprachenunterricht im Geist des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch an der Universität Freiburg i.Ü. anzubieten. Es baut auf an der Universität bestehenden Fachkenntnissen und Know-how in Fragen des Erwerbs und der Vermittlung von Fremdsprachen auf und entwickelt sein spezifisches Profil, seine eigenen Konzepte bzw. Angebote wie z.B. „Bilingue plus“ oder zielgruppenbezogene Tests laufend weiter und arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene mit anderen Sprachenzentren und europäischen Organisationen zusammen.
 
Ledafids

Der Ledafids ist mit gut 50 Mitgliedern ein kleiner aber wichtiger Verband. Seine Mitglieder sind an Schweizer Hochschulen im Bereich Deutsch als Fremdsprache an Sprachenzentren, Studienbereichen und/oder in der Forschung tätig. Alle unterrichten oder unterrichteten Deutsch als Fremdsprache (an Sprachenzentren oder Studiengebieten an einer Schweizer Hochschule). Die Aufnahmekriterien sind streng. Unterrichtspraxis ist unabdingbar. Die meisten bleiben dem Verein aktiv verbunden, auch wenn sich ihr Arbeitsfeld verändert. Sie schätzen den kollegialen fachlichen Austausch und die Verbindung zur Praxis. Der Verein versteht sich als internes Forum für den Austausch unter Mitgliedern. Diese sind regional, national und international vernetzt. Der Verein engagiert sich im Rahmen des DACHL-Konzepts für die Berücksichtigung der Schweiz und ihrer Besonderheiten in Lehrwerken und Tests. Zahlreiche Mitglieder engagieren sich aktiv für die IDT 2017.
 
AkDaF

Der Arbeitskreis Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache in der Schweiz wurde 1986 gegründet. Der AkDaF ist mit rund 450 Mitgliedern aus allen Bereichen des DaF- und DaZ-Unterrichts der grösste Schweizer DaF-/DaZ-Verband. Er ist offen für alle in der Schweiz im Bereich des Deutsch als Fremd- und Zweitsprache tätigen Personen und Institutionen und bietet ein offenes Forum für den fachlichen Austausch und verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung. Ein besonderer Schwerpunkt in der Verbandstätigkeit ist die internationale Vernetzung und die Zusammenarbeit mit den D-A-CH-Verbänden.
 
Schweizerische Zentralstelle für die Weiterbildung der Mittelschullehrpersonen WBZ CPS
 
Die WBZ CPS ist eine gesamtschweizerisch tätige Institution der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) mit Sitz im Haus der Kantone in Bern.
 
Neben Weiterbildungskursen und Lehrgängen für Mittelschullehrpersonen (Gymnasien, Fachmittelschulen) zu fachorientierten, fachdidaktischen und berufsfeldbezogenen Themen bietet die WBZ CPS für Schulleitungen Zusatzausbildungen zu Schulführungsaspekten an. Sie berät Schulen in Fragen des Qualitätsmanagements und der Schulentwicklung und unterstützt Schulkader in der Funktion eines Wissens- und Informationsbroker bei der Suche nach den für ihre Bedürfnisse geeignetsten Weiterbildungs- bzw. Unterstützungsangeboten.
 
Im Auftrag der EDK nimmt die WBZ CPS Koordinations- und Vernetzungsaufgaben zwischen verschiedenen Akteuren im Bildungsbereich wahr. Auf Mandatsbasis führt die WBZ CPS regionale, nationale und internationale Tagungen und Projekte durch, vornehmlich im Bereich der Sekundarstufe II.
 
Pädagogische Hochschule Freiburg

Die Pädagogische Hochschule Freiburg (PH FR) ist eine zweisprachige Bildungsinstitution auf der Tertiärstufe. Der Auftrag der PH FR besteht in der Ausbildung von Lehrpersonen der Vorschulstufe und der Primarschule sowie für die Sekundarstufe (in bestimmten Fachbereichen) und der Weiterbildung für Lehrpersonen aller Schulstufen. Forschung und Entwicklung sind weitere Aufgaben wie auch das Erbringen von Dienstleistungen im Bereich didaktische Dokumentation und Multimedia. Sie fördert zudem die Beherrschung der Partnersprache bei den Lehrpersonen und unterstützt so die Zweisprachigkeit. Die PH FR arbeitet eng mit den anderen Hochschulen des Kantons Freiburg zusammen. Privilegierte Partnerin in den Bereichen Ausbildung und Forschung ist die Universität Freiburg. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit gründeten die Universität und die PH FR – gestützt durch den Staatsrat des Kantons Freiburg und die Adolphe Merkle-Stiftung – das Institut für Mehrsprachigkeit. Dieses Institut wurde 2010 vom Bundesamt für Kultur mit der Führung des wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit betraut.
 
ZHAW

Die ZHAW ist eine der führenden Schweizer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie arbeitet anwendungsorientiert und wissenschaftlich in Lehre, Forschung, Weiterbildung, Dienstleistung und Beratung. Absolventinnen und Absolventen der ZHAW sind dadurch nach dem Studium arbeitsmarktfähig – auch in einem internationalen und interkulturellen Umfeld. Um diese Kompetenzen vermitteln zu können, ist die ZHAW nicht nur regional und national, sondern auch international ausgerichtet und vernetzt. Besonderes Gewicht legt die ZHAW neben der Fach- und Methodenkompetenz auf die Förderung der Sozial- und Selbstkompetenzen der Studierenden als Grundlage für deren Erfolg in Studium und Beruf. Fachdepartemente der ZHAW sind: Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen, Gesundheit, Angewandte Linguistik, Life Sciences und Facility Management, Angewandte Psychologie, Soziale Arbeit, School of Engineering sowie School of Management and Law. In den 26 Bachelor- und 14 konsekutiven Masterstudiengängen sind rund 11‘100 Studierende eingeschrieben. Als Partnerin für lebenslanges Lernen bietet die ZHAW zudem eine grosse Vielfalt an Weiterbildungsprogrammen in allen Fachbereichen an. Als eine der grössten Fachhochschulen der Schweiz verfügt die ZHAW über ein breites Fachwissen und betreibt in allen Departementen disziplinäre und interdisziplinäre Forschung. Ergebnisse aus Forschungsprojekten der ZHAW zeichnen sich dadurch aus, dass die gleichzeitig wissenschaftlich fundiert und in der Praxis umsetzbar sind.